DomRep - ABENTEUER

 

LEBEN UNTER PALMEN…  

 

 

…wer hat nicht schon einmal davon geträumt, dort zu wohnen wo andere Urlaub machen? Und die Dominikanische Republik gehört zu einem attraktiven Auswanderungsziel vieler Deutscher, Österreicher und Schweizer. Doch birgt dieser riesige Schritt der Auswanderung etliche Tücken und man sollte für sich selbst einige Fragen beantworte:

 

-         Wie komme ich mit dem Klima klar?

Viele haben Probleme mit der Hitze zu leben. Wenn man nicht unbedingt in   Strandnähe leben möchte, findet man eine kühlere Alternative um Constanza und andere höher gelegener Kleinstädte.

 

-         Wie gut sind meine Sprachkenntnisse?

Der Schlüssel zur Integration ist die Sprache. Möchte man die Kultur des dominikanischen Volkes kennenlernen, so ist die spanische Sprache ein Muss. Mit Händen und Füßen oder sich auf Englisch zu verständigen heißt noch längst nicht zu verstehen! Auch für einen Selbständigkeit, zum Schutz vor Betrügereien oder in der Schule ist es eine Bedingung diese Sprache zu sprechen.

 

-         Kann ich mit dem Leben in einer anderen Kultur umgehen?

Einige Verhaltensweisen oder Riten scheinen für uns Europäer exotisch oder gar eigenartig zu sein. Doch eines muss man sich immer vor Augen halten; Nicht wir dürfen das Volk ändern, sondern wir müssen uns anpassen. Sonst wären wir nicht besser als die „Ghettobildungen“ ausländischer Mitbürger in Deutschland, über die wir uns immer aufregen!

 

-         Wovon Lebe ich?

Es ist schwierig als Angestellter eingestellt zu werden. Deshalb sollte man sich zuvor überlegen, in welcher Hinsicht man sich selbständig machen möchte und auch den hiesigen Markt studieren. Man muss auch dort sein Unternehmen anmelden und eine Steuernummer (RNC - Nummer) beantragen. Es gibt je nach Unternehmen die Möglichkeiten monatlich oder jährliche Steuererklärungen abzugeben. Dieses wird im Vorfeld bei der Anmeldung geklärt. Als Unternehmensform gibt es den Freiberufler, die GmbH, die Aktiengesellschaft etc.

Sollte man eine Anstellung als Angestellter bekommen, so hat man Anrecht auf eine Krankenversicherung (Familienversicherung) und bei Kündigung auf eine Abfindung. Die Höhe kann durch eine Behörde ausgerechnet werden. Ein 13. Monatsgehalt ist die Regel und einige Unternehmen steuern sogar für die Schulbildung der Kinder bei.  

 

-         Wo lebe ich?

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ob man den Strand, das Gebirge, die Großstadt, die Kleinstadt, den Norden, den Süden oder den Osten des Landes bevorzugt – überall kommt man auf seine Kosten.  

 

-         Wie lebe ich?

Man sollte sich vor Augen halten, woher man eigentlich kommt. Wer in Deutschland in der Mittelschicht lebte wird nicht auf einmal unter den oberen Zehntausend des Landes gehören, nur weil man aus Europa stammt! Versucht den deutschen Standard, den ihr gewohnt seid zu halten, dann ist es schon ein großer Schritt.  

 

-         Welche Krankenversicherung nutze ich?

Sollte man in keinem Angestelltenverhältnis stehen so hat man die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Hierbei sollte man einige grundlegende Dinge der unterschiedlichsten Versicherungen vergleichen; ist man bis zum Tode im Alter versichert, welche Leistungen werden zu welchem Prozentsatz abgedeckt, beinhaltet die Versicherung einen Medikamentenzuschuss und welche Zusatzleistungen werden Angeboten (Zahnarzt etc.). Nun braucht man nur noch das Preis-Leistungsverhältnis vergleichen.    

 

-         Auf welche Schule schicke ich meine Kinder?

Schule ist nicht gleich Schule. Das staatliche Schulsystem ist fast kostenlos und selbst hier gibt es qualitative Unterschiede. Viele schicken allerdings ihre Kinder in Privatschulen, da dort weniger Unterrichtsausfälle und mehr Schulfächer angeboten werden. Das was als Schulfach nicht angeboten wird, belegt man gerne als zusätzlichen Privatunterricht. Kinder, die aus der USA in die dominikanische Republik kommen, werden in den meisten Fällen  ein Jahr zurückgestuft.

 


info@domrep-abenteuer.de